Katholische Pfarrgemeinde Sankt Margareta Neunkirchen-Seelscheid, Erzbistum Köln
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Der Chor ist für alle Fälle gerüstet, Sängerin nähte Schutzmasken

Nicht gemeinsam in der Osternacht singen zu können hat viele Mitglieder des Kirchenchors an St. Margareta geschmerzt, auch die wöchentlichen Proben fehlen ihnen. Doch auch ohne gemeinsame Chorproben bleibt der Kirchenchor Cäcilia Neunkirchen in den Zeiten der Corona-Krise in Verbindung. Telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail halten die Sänger Kontakt, und an jedem Mittwoch – dem gewohnten Probentag – schickt die Vorsitzende Marlies Müller-Reuter ihren Mitsängern einen aufmunternden Mittwochsgruß plus obligatorischem Ständchen für die Namenstagskinder der Woche – zurzeit allerdings aus dem Internet. Außerdem wird den ältesten Sängern beim Einkaufen geholfen. Neuerdings gibt es ein weiteres verbindendes Element: einheitliche Atemschutzmasken.

Sangesschwester Maria Herbrüggen, die seit rund 25 Jahren kunstgewerbliche Näharbeiten fertigt, kam auf die Idee Schutzmasken zu nähen, nachdem ihre in Italien lebende Schwester ihr erzählt hatte, dass es dort keinen Mundschutz mehr gebe. Baumwollstoff hatte sie noch reichlich im Vorrat; vor Jahren hatte sie ihn gekauft um daraus Bettwäsche zu nähen. Nachdem Verwandte und Freunde mit Masken versorgt waren, fiel ihr der Chor ein und sie beschloss auch den Mitsängern etwas Gutes zu tun. Sie fragte an, und die Mitsänger nahmen das Angebot freudig und dankbar an. Über 100 Schutzmasken - selbst entworfen, 20 Zentimeter breit, 38 Zentimeter hoch und mit drei Falten, so dass sie sich jedem Gesicht anpassen – haben die Sänger bereits erhalten. „Demnächst kann man uns an den Masken erkennen“, freut sich Maria Herbrüggen. Die Chorsänger freuen sich jetzt schon darauf irgendwann nach der langen Zwangspause endlich wieder gemeinsam zu singen. BU: Auch beim Proben zuhause können die Masken von Nutzen sein; sie schützen die Noten vor Niesern und feuchter Aussprache. Foto: Chor

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