Katholische Pfarrgemeinde Sankt Margareta Neunkirchen-Seelscheid, Erzbistum Köln
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Ein bisschen jeck muss sein

Ein Kirchenchor-Jahr ohne Karneval geht gar nicht meint die Cäcilia Neunkirchen „Cäcilia liegt im Schönheitsschlaf“ heißt das aktuelle Karnevalsmotto des Kirchenchors von St. Margareta. Normalerweise liefen jetzt längst die Vorbereitungen zum traditionellen Chorkarneval, doch mit Corona ist alles anders. Seit fast einem Jahr lähmt das Virus das Leben des Chores, der abgesehen von einigen coronakonformen Treffen derzeit seine Aktivitäten ruhen lässt. Doch zu viel Schönheitsschlaf tut auch nicht gut; und so ganz ohne Fastelovend macht das (Chor)-Leben keinen Spaß. Also überlegte der Vorstand, wie man den Sängern und Sängerinnen eine Freude machen könnte. 

Als Zeichen der Verbundenheit in dieser schwierigen Zeit und damit alle nochmal etwas zu lachen haben, wurde flugs im Teamwork ein karnevalistisches Cäcilien-Journal erstellt. Neben aktuellen Liedtexten von Brings, Höhner und Bläck Fööss zum Mitsingen als alternative Stimmbildung enthält das Heft auch eigene „Kamellcher us d’r Bütt“, die unter anderem Corona und das TRUMPeltier durch den Kakao ziehen, umgedichtete alte Schlager, in denen der Chor in den höchsten Tönen gelobt wird, sowie Fotos aus der „guten alten Zeiten“, da man von Corona noch nichts wusste und Chorkarneval feiern konnte. Zusammen mit „Jet ze Müffele“ un jet ze Süffele“ – die Stimmen müssen schließlich von Zeit zu Zeit geschmiert und geölt werden - sowie anderen Fastelovend-Accessoires wurde das jeck-bunte Journal in Überraschungstüten gepackt und am Mittwoch vor Weiberfastnacht den Chormitgliedern nach Hause gebracht. Dazu starteten mehrere Aktive eine Tournee durch die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid und zu einigen „Außenposten“ in Nachbargemeinden. Denn die Sängerschar wohnt zum Teil weit verstreut. Die Überraschung und die Freude waren riesengroß. Sah man sich auf diese Weise doch noch einmal wieder. (Fotos: Chor)

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