Katholische Pfarrgemeinde Sankt Margareta Neunkirchen-Seelscheid, Erzbistum Köln
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Jung gebliebene Jubilare - Sänger halten dem Kirchenchor Cäcilia Neunkirchen seit vielen Jahren die Treue

„Singen ist Lebensfreude… Singen ist Naturgewalt und wer singt wird niemals alt“ zitierte die Vorsitzende des Kirchenchors an St. Margareta, Marlies Müller-Reuter ein Gedicht frei nach Wilhelm Busch zu Beginn des Cäcilienfestes, das diesmal coronagerecht mit sehr viel Abstand im Saal des Landgasthauses Herchenbach stattfand. Diese Weisheit spiegelte sich auch in den Ehrungen wider. Denn diesmal galt es 275 Jahre „Naturgewalt“ zu ehren. 

Auf zehn Sängerjahre kann Gerti Klein, die erste „Tenöse“ des Chors zurückblicken. Sven Hein und Gabriele Rosauer, die beide seit 25 Jahren im Chor singen, waren an dem Abend leider verhindert. Annette und Friedhelm Koch traten 1981 dem Chor bei und können so gemeinsam auf insgesamt 80 Sängerjahre blicken. Zudem engagierte sich das Ehepaar in großem Maße in der Pfarrei, Friedhelm leitete viele Jahre als Vorsitzender die Geschicke des Chores und „trug maßgeblich zur guten Außenwirkung des Chores bei“ wie Müller-Reuter feststellte. Außer den Urkunden, die alle Jubilare erhielten, konnten sich Gertrud Dreckmann und Ursula Wassong auch über ein persönliches Schreiben des Apostolischen Administrators Weihbischof Rolf Steinhäuser freuen. Gertrud Dreckmann, die seit 65 Jahren im Sopran singt, trat dem Chor mit 15 Jahren bei. „Ich hatte den Kirchenchor schon öfter singen gehört, hätte gerne mitgesungen, traute mich aber nicht", erinnert sich die Jubilarin. Schließlich nahm eine ältere Sängerin sie einfach mit zur Probe und damit war der Bann gebrochen. Bis heute singt sie mit Leidenschaft – „die Proben, die sie fehlte, kann man an einer Hand abzählen“, erklärte die Chor-Vorsitzende - zudem engagiert sie sich seit vielen Jahren als Notenwartin und hat dafür schon unzählige Stunden im Pfarrheim verbracht. Ursula Wassong, die auf 70 Jahre Sängertätigkeit zurückblicken kann, trat mit 18 Jahren dem Kirchenchor an St. Anna in Köln-Ehrenfeld bei. Dort sang auch ihr späterer Ehemann Josef. 1968 zog die Familie nach Kaule und das Ehepaar war bestrebt auch hier dem Kirchenchor beizutreten. Nach anfänglichem Entsetzen über die „Disziplinlosigkeit“ der Sänger fühlten sie sich doch bald wohl in der Gemeinschaft. Etliche Jahre hatte Ursula Wassong auch das Amt der Schriftführerin inne. Auch mit 88 Jahren besucht sie noch fleißig die Proben und mit ihrer Leidenschaft für die Musik hat sie auch ihre Söhne und Enkel infiziert. BU: von links: die Chorvorsitzende Marlies Müller-Reuter ehrte gemeinsam mit Pfarrer Martin Wierling (Mitte) Friedhelm Koch, Gertrud Dreckmann, Ursula Wassong, Annette Koch und Gerti Klein. Foto: Gast

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