Katholische Pfarrgemeinde Sankt Margareta Neunkirchen-Seelscheid, Erzbistum Köln
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Vom Winde verweht

Drei Monate ohne gemeinsames Singen schlagen auch dem geduldigsten Sänger aufs Gemüt. So traf sich nach langer coronabedingter Probenpause der Kirchenchor Cäcilia Neunkirchen kürzlich zu einem kurzen „Plausch auf Abstand“ vor der St. Margareten-Kirche. Da nicht alle Sänger am Ort wohnen, hatten sich einige schon länger nicht mehr gesehen und dementsprechend Gesprächsbedarf. Die gemeinsamen Proben und Auftritte, überhaupt die Gemeinschaft, fehlen vielen. Aber bei den von der Landesregierung geforderten drei Metern Seitenabstand zwischen den Sängern und vier Metern Abstand nach vorne und hinten in geschlossenen Räumen beziehungsweise mindestens zwei Metern in alle Richtungen im Freien ist für den Chor ein vernünftiges Proben nicht möglich. Aber ein Chortreffen ganz ohne Gesang geht dann doch nicht. Also nutzte man - trotz des stürmischen Wetters - die Gelegenheit Chorleiter Ulrich Röttig ein südafrikanisch-deutsch-irisches Namenstagsständchen zu singen, das dann „vom Winde verweht“ über die City von Neunkirchen klang.

Dabei merkten die Sänger wie gut es tut, endlich wieder einmal zusammen zu singen. Daher wurde beschlossen, demnächst einen Versuch auf dem Sportplatz Höfferhof zu wagen, wo reichlich Platz vorhanden ist. Die Chor-Vorsitzende Marlies Müller-Reuter ist zuversichtlich, dass der Antrag von der Gemeinde wohlwollend geprüft und genehmigt wird. Wenn diese Aktion unter Einhaltung der Regeln funktioniert, gibt es bestimmt auch ein Wiederholung. BU: Mit Abstand sang der Chor auf dem Kirchplatz ein Ständchen für den Chorleiter.

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